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Software Studie 2026

Der österreichische IT- und Software-Sektor stellt einen bedeutenden Faktor für den Wirtschaftsstandort Österreich dar. Der Sektor lässt sich nicht mehr auf einen einzigen oder einige wenige Wirtschaftsbereiche eingrenzen, vielmehr ist dieser eine Querschnittsmaterie unterschiedlicher Aktivitäten in einer Vielzahl von Wirtschaftszweigen.

Die tatsächliche ökonomische Bedeutung des Sektors kann nur durch Identifikation möglichst vieler Teilleistungen sowie deren Aggregation in ihrer Gesamtheit erfasst werden. Um nunmehr die gesamte volkswirtschaftliche Bedeutung des IT- und Software-Sektors in Österreich dokumentieren zu können, wird zu diesem Zweck durch das Economica Institut für Wirtschaftsforschung eine Studie erstellt, welche durch den Fachverband UBIT der WKÖ und den Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI) gemeinsam durchgeführt wird.

Studienautoren: Economica GmbH, Univ.-Prof. Dr. Christian Helmenstein

Österreichs IT-Sektor wächst doppelt so stark wie die Gesamtwirtschaft.“

Neue Studie zeigt: IT ist Schlüsselindustrie und Standortfaktor – Lippert, Helmenstein und Pröll betonen Bedeutung für Wertschöpfung und digitale Souveränität

Eine neue Branchenstudie des Fachverbands UBIT der Wirtschaftskammer Österreich und des Verbands Österreichischer Software Innovationen (VÖSI), durchgeführt von Economica unter der Leitung von Prof. Christian Helmenstein, zeigt die enorme wirtschaftliche Bedeutung des IT-Sektors. Mit 8,85 % Anteil an der gesamten Wertschöpfung und 322.513 Beschäftigten zählt die IT zu den stärksten Wachstumsmotoren Österreichs.

Prof. Helmenstein ordnet die Ergebnisse volkswirtschaftlich ein: „Die IT-Branche bildet das Rückgrat der digitalen Transformation. Der IT-Sektor im weiteren Sinn erwirtschaftet 40,5 Mrd. Euro an Bruttowertschöpfung – das sind 8,85 % der gesamten Wirtschaftsleistung.“ Bereits der Kernbereich der IT übertreffe mit 16,5 Mrd. Euro die direkte Wirtschaftsleistung der Energieversorgung.

Staatssekretär Alexander Pröll betonte die Bedeutung digitaler Investitionen: „Trotz Sparbudgets sollen die Fördermittel in IT und Digitalisierung erhöht werden: Wir wissen, wenn wir in Digitalisierung, Bildung und KI investieren, investieren wir in Wohlstand, Gleichstellung und regionale Entwicklung – und damit in den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich.“ Ziel für Österreich ist, im EU-weiten Digitalisierungsindex bis Ende 2029 in die Top-3 vorzustoßen – von derzeit Rang 6.

Presseinformation Ergebnisse IT/Software-Studie 2026 (PDF ↗)

Management Summary IT/Software-Studie 2026 (PDF ↗)

Die Langversion „Der Ökonomische Fußabdruck© des Österreichischen IT-Sektors“ senden wir ihnen gerne auf Anfrage zu – bitte email an office@voesi.or.at