Digitale Souveränität ist und wird immer mehr ein wichtiger Vertrauens- und Entscheidungsfaktor für öffentliche und regulierte Organisationen. Es mangelt an klaren, vergleichbaren und nicht-kommerziellen Modellen zur Bewertung digitaler Souveränität.
VÖSI & ORF initiieren daher eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe (auch genannt Special Interest Group kurz SIG Digital Sovereignty) der sich die folgenden Institutionen/Unternehmen angeschlossen haben: A1, ACP, AI Factory Austria, ATOS, Bundeskanzleramt, Bundesrechenzentrum, CANCOM, Cloudflight, Ebcont, ETC, KPMG, LieberLieber Software, MP2 IT-Solutions, msg Plaut, ÖAMTC, ÖBB, OeNB, ORF, paiqo, SparxSystems Software, Squer, Stadt Wien, Verbund, VÖSI, WienIT
MISSION STATEMENT
„Vergleichbar. Erklärbar. Souverän.” Die SIG „Digital Sovereignty“ entwickelt ein transparentes, praxisorientiertes und nicht-kommerzielles Referenzmodell, das digitale Souveränität messbar, erklärbar und vergleichbar macht.
ZIELE
Aufbau eines gemeinsamen Verständnisses von digitaler Souveränität im österreichischen/europäischen Kontext, anschlussfähig an europäische Rahmenwerke.
Reduktion von Unsicherheit bei Beschaffung, Architektur- und Strategieentscheidungen im KMU Bereich, für Corporates und den Public Sector.
Faire und nachvollziehbare Vergleichbarkeit von Lösungen ohne Anbieter oder Technologie Bias Vendor-Bias.
Stärkung des Digitalstandorts Österreich durch Klarheit, Professionalität und Geschwindigkeit
Die Arbeitsgruppe „Digital Sovereignty“ grenzt ihren Auftrag klar von kommerziellen, politischen und wettbewerbsbezogenen Interessen ab. Sie verfolgt ausdrücklich nicht das Ziel: (1) Ein Gütesiegel, Zertifikat oder Label zu entwickeln oder zu vergeben. (2) Einzelne Anbieter, Produkte oder Technologien zu fördern. (3) Kommerzielle oder marketinggetriebene Nutzung des Souveränitätsscores zu ermöglichen. (4) Nationale Sonderwege zu schaffen, die bestehende europäische Rahmenwerke konterkarieren. (4) Eine umfassende technische Sicherheits- oder Compliance-Zertifizierung zu ersetzen.
Als Deliverables sollen (1) Ein Referenzmodell für einen Souveränitätsscore (0–100), (2) Standardisierte Transparenz-Artefakte und (3) ein Souveränitäts-spezifisches Komponentenverzeichnis („Sovereignty BOM“) erarbeitet werden.
Erste Ergebnisse sollen im September 2026 präsentiert werden.
Organisatonsteam (vlnr): Astrid Zöchling ORF, Doris Lippert VÖSI, Peter Reichstädter (Parlamentsdirektion)



Kontakt: digital.sovereignty@voesi.or.at
