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Lesen Sie, was die Software Branche im Laufe der Zeit beschäftigt ...

Der VÖSI veröffentlicht regelmäßige Berichte von den Leistungen unserer Mitglieder - diese finden Sie unter Top Story. Darüber hinaus finden Sie nachfolgend Neuigkeiten und Veröffentlichungen des VÖSI.

 


 

VÖSI fordert Änderung des RÄG 2010

Wien, 11. Februar 2010

VÖSI fordert Änderung des RÄG 2010

• Österreichische Softwarehersteller werden durch Wegfall der Aktivierungsmöglichkeit
   von Software Herstellungskosten benachteiligt

• RÄG 2010 an deutsche Regelung anpassen
• Negative Auswirkungen für die heimische Software Industrie

Offener Brief an die Bundesminister für Finanzen, Josef Pröll, und Wirtschaft, Familie und Jugend, Dr. Reinhold Mitterlehner

Durch das Inkrafttreten des neuen Rechnungslegungsrechts-Änderungsgesetz (RÄG) 2010 wurde der §198 (3) Unternehmensgesetzbuch (UGB) ersatzlos gestrichen, der unter gewissen Voraussetzungen die Aktivierung von Eigenleistungen bei der Erstellung immaterieller Wirtschaftsgüter (wie z.B. Software) erlaubte. Damit wurde ein restriktiver Ansatz zum bilanziellen Ausweis von Entwicklungsaufwendungen für Software eliminiert.
Mit der Streichung des § 198 (3) hat der österreichische Gesetzgeber die Entwicklung in Deutschland nachvollzogen. Jedoch sieht das in Deutschland seit Jahresbeginn geltende Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMog) eine alternative Rechtsgrundlage für die Bilanzierung von Software vor, die eine Annäherung an internationale Standards (IFRS) darstellt. So können Entwicklungskosten für Software im Anlagevermögen aktiviert werden.
Diese Entwicklung hat der österreichische Gesetzgeber aus Gründen, die der österreichischen Software Branche völlig unverständlich sind, leider nicht nachvollzogen.

Der Verband Österreichischer Software Industrie (VÖSI) fordert den Gesetzgeber auf, das RÄG 2010 dem deutschen BilMog anzugleichen, damit die Unternehmen der österreichischen Software Industrie international vergleichbare Bedingungen zur Bilanzierung von Software erhalten.

Auswirkungen des aktuellen RÄG auf die österreichische Software Branche

Die schon vor Inkrafttreten des RÄG 2010 sehr restriktive Situation betreffend Aktivierung selbsterstellter Software hat sich dadurch weiter verschlechtert.  Vor allem die international tätigen Betriebe der österreichischen Software Branche erleiden weitere Nachteile im internationalen Wettbewerb, da ihnen die Möglichkeit zur bilanziellen Darstellung immaterieller Wirtschaftsgüter gemäß internationalen Standards verweigert wird.
In Krisenjahren ein weiterer Stolperstein für die Software Industrie, die inzwischen mehr Wertschöpfung generiert als die Tourismus Branche. Auf dem Weg von der produktions- zur wissensbasierten Gesellschaft nimmt die Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände (Software) rapide zu. Das RÄG 2010 trägt diesen Umstand nicht Rechnung und verschärft die Situation in Hinblick auf die immer noch starke Benachteiligung der Software Industrie durch die heimische Kreditwirtschaft. Durch die Streichung der Möglichkeit zur Aktivierung von Software in der Bilanz, fehlt vielen Unternehmen die vordergründige geschäftliche Basis, die die Banken als notwendig für eine Kreditvergabe erachten. Eine Konsequenz daraus ist, dass die Liquiditätsprobleme der IT-Branche weiter zunehmen werden.

Wir weisen auch darauf hin, dass in einer Stellungnahme zum Ministerialentwurf für das RÄG 2010 die Kammer der Wirtschaftstreuhänder und das Institut Österreichischer Wirtschaftsprüfer sich für eine Angleichung an die Rechtslage in Deutschland ausgesprochen haben.

Wir vom VÖSI freuen uns, die Problematik und die Auswirkungen dieser zusätzlichen
Belastung auf den Wirtschaftsstandort Österreich und die Innovationsfähigkeit der
heimischen Software Industrie in einem Roundtable-Gespräch mit Ihnen zu erörtern.

Damit verbleibe ich im Namen der österreichischen Software Industrie
mit freundlichen Grüßen

Prof. Ing. Peter Kotauczek

Präsident des VÖSI

Presseaussendung (.PDF 40kB)
offener Brief (.PDF 33KB)



Anprechpartner für die Presse

VÖSI Pressesprecher

VÖSI Generalsekretär

Klaus Veselko

Dr. Max Höfferer

Trattnerhof 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 533 09 13 -78

Fax: +43 1 533 09 13 -77

e-mail: presse@voesi.or.at

e-mail: office@voesi.or.at



Max Höfferer neuer Generalsekretär des VÖSI


Wien, 28. Oktober 2009

Ab November 2009 wird Dr. Max Höfferer (46) neuer Generalsekretär des Verbandes der österreichischen Software Industrie (VÖSI). Er übernimmt damit die Nachfolge von Kurt Dornheim, der in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

Max Höfferer ist mit mehr als 20 Jahren Branchenerfahrung -15 Jahre bei der BEKO Engineering & Informatik AG – ein Kenner der heimischen IT-Landschaft. Er bringt zahlreiche Kontakte vor allem zu den Medien und Universitäten/Fachhochschulen mit.

Zu den Zielen seiner VÖSI Aktivitäten zählen die Bündelung der Kräfte im Networking und in der Kommunikation zur Presse und zu den Mitgliedern. Die Rolle des VÖSI als einzige nationale Interessensvertretung der österreichischen Softwareindustrie soll dadurch weiter verstärkt werden.

Anprechpartner für die Presse

VÖSI Pressesprecher

VÖSI Generalsekretär

Klaus Veselko

Dr. Max Höfferer

Trattnerhof 2

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Informationen des
Verbands der österreichischen Softwareindustrie


Stellungnahme des VÖSI zur Förderausschreibung „Open Source für Wien“

Wien 22. Oktober 2009

Das polarisierende Thema „Kommerzielle Software versus Open Source Software“ sorgt schon seit einigen Jahren in Fachkreisen für heftige Diskussionen. Aus aktuellem Anlass nimmt der Verband österreichischer Softwareindustrie (VÖSI) zur aktuellen Förderausschreibung „Open Source für Wien“ im Rahmen der Wiener Technologieförderung“ Stellung.Die Wiener Stadtregierung hat eine Förder-ausschreibung im Rahmen der Wiener Technologieförderung vorgesehen (http://www.zit.co.at/foerderungen/aktuelle-calls/open-source-fuer-wien.html). Da diese Landesförderung eine Eingrenzung auf eine bestimmte Art der Softwareentwicklung - konkret: open source - vornimmt, stellt sie gleichzeitig einen Ausschluss für alle gewerblichen Softwareanbieter dar, deren Geschäftsmodell die Freigabe von urheberrechtlich geschütztem Programmcode nicht vorsieht. Der VÖSI spricht sich für die Neutralität in der Bewertung unterschiedlicher Technologien aus und lehnt jede einseitige Bevorzugung von Marktteilnehmern nach Technologiekriterien als marktverzerrend ab.
Die neutrale Bewertung unterschiedlicher Technologien sollte die Richtschnur für Entscheidungen der öffentlichen Hand darstellen, wie dies ja beispielsweise auch eines der Prinzipien der bereits verabschiedeten EU Richtlinie für den öffentlichen Einkauf darstellt. Der Wettbewerb im Softwaremarkt sollte auch in Wien nur auf der Grundlage von Leistung und dem Spiel freier Marktkräfte basieren und nicht etwa auf einseitigen Präferenzen. Ebenfalls ist darauf hinzuweisen, dass im Sinne von freiem Wettbewerb und nachhaltiger Innovationskraft vom Gesetzgeber verschiedene wirksame Schutzeinrichtungen für geistiges Eigentum explizit vorgesehen und auch aufrechtzuerhalten sind, um die Entwicklung und kontinuierliche Innovation von Softwarelösungen zu fördern. Dieses Prinzip sollte nicht durch einen einseitigen, politisch legitimierten Mechanismus konterkariert w
erden.


Der 7-Punkte-Forderungskatalog
des Verbandes der Österreichischen Software-Industrie (VÖSI)
an die neue österreichische Bundesregierung



Wien, 10. Februar 2009, Der Verband der Österreichischen Software-Industrie - VÖSI ist die Interessensvertretung der für österreichische Verhältnisse großen Softwareproduzenten und – dienstleister. Auf einer Pressekonferenz hat der VÖSI heute einen Forderungskatalog an die österreichische Bundesregierung präsentiert.

„Österreich ist ein „heimliches Softwareland“! Eine Tatsache, die leider viel zu Wenige wissen. Neben der Software gibt es in Österreich kaum ein anderes Intelligenzprodukt, das dank der hier verfügbaren Expertenkenntnisse mit einer so hohen und im Land verbleibenden Wertschöpfung produziert wird. Nach neuesten Analysen liegt diese absolut sogar über dem in der Öffentlichkeit als weit wichtiger wahrgenommenen Tourismus.
Leider wird die Bedeutung der heimischen SW-Industrie von der öffentlichen Hand nicht nur nicht gewürdigt, sondern lässt auch die Wertschätzung und Unterstützung sehr zu wünschen übrig. Daher sieht sich der VÖSI gezwungen, sich als Interessensvertretung an die Öffentlichkeit zu wenden.
Die beiden aktuell dominierenden Veränderungen, nämlich die durch die Finanzkrise notwendig werdenden Konjunktur- und Belebungsmaßnahmen und die Formierung einer neuen Bundesregierung lieferten den dringenden Anlass, dass sich der Verband auf Basis seiner Sach- und Fachkompetenz mit Vorschlägen und Empfehlungen in die Diskussion zur notwendigen Erneuerung der österreichischen Wirtschaft einbringt.
Der Präsidentdes VÖSI, Prof. Ing. Peter Kotauczek und Vertreter des VÖSI-Vorstandeshaben sieben Forderungen an die Bundesregierung herangetragen und detailliert dargelegt, damit die heimische SW-Industrie endlich die Bedeutung bekommt, die die betroffenen Unternehmen und ihre Mitarbeiter verdienen.
 
1.      Verstärkter IKT Einsatz in der öffentlichen Verwaltung
2.      Qualitativ überdurchschnittliche und intensive Bildung von Fachpersonal
3.      Verbesserte Konditionen inkl. der Kapitalisierung von IKT-Unternehmensgründungen
4.      Intensivierung und Professionalisierung des Austausches zwischen Wissenschaft/Forschung und der Softwarebranche
5.      Schaffung eines verbesserten Investitionsklimas durch einen langfristig orientierten, umfassenden IKT Masterplan der Bundesregierung
6.      Sichtbarmachung und Promotion der nationalen Software-Leistungspotentiale als ein wesentlicher Baustein des international zu kommunizierenden Wirtschaftsprofils Österreichs
7.  Weiterentwicklung der öffentlichen Breitband-Infrastruktur in Richtung einer höherwertigen Service-Infrastruktur als konjunkturbelebende Investition auch in die „unsichtbare“ Intelligenz-Infrastruktur (Bildung, Forschung, Software).


Anprechpartner für die Presse

VÖSI Pressesprecher

VÖSI Generalsekretär

Klaus Veselko

Kurt Dornheim

Trattnerhof 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 533 09 13 -78

Fax: +43 1 533 09 13 -77

e-mail: presse@voesi.or.at

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Presseaussendung (10.02.2009,  32KB)
Foto
Prof Kotauzek,Prof. Koch (.jpg, 1012KB)

VÖSI Jahrespressegespräch 2008, 11.09.2008

Age-Diverse Recruitment – Dynamische IT-Profis ab 50?  
Die Antwort auf den Fachkräftemangel?

Die Erfahrungen des letzten Jahrzehnts werden wieder akut. IT-Fachkräfte sind wieder Mangelware. Die heimischen IT-Unternehmen brauchen für weiteres Wachstum neue Arbeitskräfte. Eine stark steigende Nachfrage, die die Ausbildungsseite (Uni, FH, HTL) derzeit nicht befriedigen kann. Im Rahmen eines neuen EU-Projekts „mature@eu“ wird auf die Notwendigkeit verwiesen, Altersstereotypien bei der Personaleinstellung zu überwinden. Maria Schwarz-Wölzl, Eleonore Hostasch und weitere ExpertInnen unterstützen dieses Projekt und untersteichen, dass Ältere nicht mehr länger am Arbeitsmarkt marginalisiert werden dürfen. Gilt das auch für die IT- und die SW-Branche im Speziellen? Ist das der praxisgerechte Weg aus dem Dilemma – oder Wunschdenken der Sozialpolitiker?

Diese und andere Fragen diskutierten wir mit Ihnen und namhaften Top-Managern im Rahmen unseres jährlichen Pressegesprächs.

Die Agenda:
Eröffnung durch Prof. Peter Kotauczek, Präsident d. VÖSI, CEO BEKO-Holding
Statement Mag.a Maria Schwarz-Wölzl, ZSI, Projektleiterin
mature@eu
Statement Dr. M. Gleitsmann, WKO, Abteilung „Sozialpolitik und Gesundheit“
Statement Mag. Manfred Prinz, VÖSI-Vorstandsmitglied, CEO CSC Austria

Pressemappe (11.09.2008, 106 KB)
Präsentation der Studie durch Fr Mag.a Maria Schwarz-Wölzl (.PDF, 225KB)

Statements der Vortrtagenden (Copyright O-Ton)

Prof Kotauzek (.mp3, 411KB)
Mag. Schwarz-Wölzl (.mp3, 453KB)
Dr. Gleitsmann (.mp3, 411KB)
Mag. Prinz (.mp3, 1018KB)
Prof. Kotauzek (.mp3, 464KB)


 


VÖSI Jahrespressegespräch 2007, 15.11.2007

IKT Masterplan - Alles Breitband oder was?
Wo bleibt die Software

Der IKT-Masterplan kommt in die Jahre. Zwei Jahre nach seiner Präsentation fragt sich eine ganze Branche, welche Vorhaben tatsächlich realisiert wurden. Österreich schneidet regelmäßig bei eGovernment- und Breitband-Studien positiv ab. Aber wie steht es mit der Software-Branche. Dem Marktforscher IDC zufolge werden rund 30 Prozent der IT-Budgets in das Gut „Software“ investiert. METIS hat erhoben, das nur die heimische Software-Industrie alleine inklusive indirekter Effekte 4,9 Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt hat und damit vor anderen klassischen Wirtschafts-segmenten liegt. Ist Österreich trotzdem dazu verdammt ein Land der Straßenbauer und Kabelverleger zu sein und muss Österreich noch mehr in Schaffung von Infrastrukturen investieren? Oder wird auch Aufbau einer intellektuellen, SW-technologischen Wissensgemeinschaft gefördert? Wird österreichische Forschung und Entwicklung von SW-Technologie auf weltweitem Spitzenniveau eine zentrale Wirtschaftsstrategie werden?

Pressemappe (15.11.2007, 81 KB)

Presseinformation und Offener Brief an BMF und BMWA, 6.12.2006

VÖSI spricht sich gegen die neue Zwangssteuer für die Softwarebranche aus

Offener Brief an die Bundesminister für Finanzen, Karl-Heinz Grasser, und Wirtschaft, Martin Bartenstein


Der Verwaltungsgerichthof (VwGH) hat in seiner Erkenntnis vom 7. September 2006, entschieden, dass Software-Lizenzverträge gebührenpflichtig sind und nicht – wie bisher allgemein angenommen - als „Werknutzungsvertrag“ - abgabenbefreit sind. Der VÖSI spricht sich vehement gegen eine zusätzliche Belastung der österreichischen Software-Anbieter aus und hat dies in einem offenen Brief an das BMF und das BMWA zum Ausdruck gebracht.


Presseinformation (6.12.2006, 29 KB)
Offener Brief an BMF und BMWA (6.12.2006, 31 KB)

Offener Brief an die Bundesminister für Finanzen, Karl-Heinz Grasser, und Wirtschaft, Martin Bartenstein