Der 7-Punkte-Forderungskatalog des Verbandes der Österreichischen Software-Industrie (VÖSI) an die neue österreichische Bundesregierung
Wien, 10. Februar 2009, Der Verband der Österreichischen Software-Industrie - VÖSI ist die Interessensvertretung der für österreichische Verhältnisse großen Softwareproduzenten und – dienstleister. Auf einer Pressekonferenz hat der VÖSI heute einen Forderungskatalog an die österreichische Bundesregierung präsentiert.
„Österreich ist ein „heimliches Softwareland“! Eine Tatsache, die leider viel zu Wenige wissen. Neben der Software gibt es in Österreich kaum ein anderes Intelligenzprodukt, das dank der hier verfügbaren Expertenkenntnisse mit einer so hohen und im Land verbleibenden Wertschöpfung produziert wird. Nach neuesten Analysen liegt diese absolut sogar über dem in der Öffentlichkeit als weit wichtiger wahrgenommenen Tourismus.
Leider wird die Bedeutung der heimischen SW-Industrie von der öffentlichen Hand nicht nur nicht gewürdigt, sondern lässt auch die Wertschätzung und Unterstützung sehr zu wünschen übrig. Daher sieht sich der VÖSI gezwungen, sich als Interessensvertretung an die Öffentlichkeit zu wenden.
Die beiden aktuell dominierenden Veränderungen, nämlich die durch die Finanzkrise notwendig werdenden Konjunktur- und Belebungsmaßnahmen und die Formierung einer neuen Bundesregierung lieferten den dringenden Anlass, dass sich der Verband auf Basis seiner Sach- und Fachkompetenz mit Vorschlägen und Empfehlungen in die Diskussion zur notwendigen Erneuerung der österreichischen Wirtschaft einbringt.
Der Präsidentdes VÖSI, Prof. Ing. Peter Kotauczek und Vertreter des VÖSI-Vorstandeshaben sieben Forderungen an die Bundesregierung herangetragen und detailliert dargelegt, damit die heimische SW-Industrie endlich die Bedeutung bekommt, die die betroffenen Unternehmen und ihre Mitarbeiter verdienen.
1. Verstärkter IKT Einsatz in der öffentlichen Verwaltung
2. Qualitativ überdurchschnittliche und intensive Bildung von Fachpersonal
3. Verbesserte Konditionen inkl. der Kapitalisierung von IKT-Unternehmensgründungen
4. Intensivierung und Professionalisierung des Austausches zwischen Wissenschaft/Forschung und der Softwarebranche
5. Schaffung eines verbesserten Investitionsklimas durch einen langfristig orientierten, umfassenden IKT Masterplan der Bundesregierung
6. Sichtbarmachung und Promotion der nationalen Software-Leistungspotentiale als ein wesentlicher Baustein des international zu kommunizierenden Wirtschaftsprofils Österreichs
7. Weiterentwicklung der öffentlichen Breitband-Infrastruktur in Richtung einer höherwertigen Service-Infrastruktur als konjunkturbelebende Investition auch in die „unsichtbare“ Intelligenz-Infrastruktur (Bildung, Forschung, Software).
Anprechpartner für die Presse
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Presseaussendung (10.02.2009, 32KB) Foto Prof Kotauzek,Prof. Koch (.jpg, 1012KB)
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